Die Tour startet in Berlin-Spandau und schon nach kurzer Zeit durchquert man dichte Waldgebiete und historische Dörfer. Der Radweg erlaubt eine entspannte Fahrt durch flaches Land und ist für jeden Radfahrertyp bestens geeignet. Auf überwiegend ruhig gelegenen asphaltierten Radwegen fahren Sie zunächst in Richtung Schönwalde, durch das Waldgebiet Krämer Forst bis nach Paaren im Glien mit einem historischen Dorfanger und dem Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum. Über Nauen und das märkische Dorf Ribbeck – bekannt durch Fontanes Gedicht vom Birnbaum – geht es dann ruhig weiter über das Havelländische Luch durch den Naturpark Westhavelland. Ein Abstecher zum Hohennauener-Ferchesarer See ist empfehlenswert. Weiter über den Havelland-Radweg gelangt man nach Rathenow mit dem Bismarckturm und einem Denkmal für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm.
Weitere Informationen:
Streckenvorschlag Berlin (Spandau) – Wansdorf – Schönwalde – Pausin – Paaren im Glien – Nauen – Lietzow – Berge – Ribbeck – Paulinenaue – Pessin – Senzke – Kriele – Kotzen – Stechow – Rathenow – Steckelsdorf – Grütz
Sehenswertes an der Strecke
- Schönwalde: Ausflugsgaststätte „Schwanenkrug“, um 1800 als eingeschossiges Fachwerkgebäude erbaut; der Krug diente Post und Fuhrleuten sowie Händlern als Station und Ausspanne.
- Paaren im Glien: Märkisches Ausstellungs- und Freizeitzentrum mit Bauernmarkt (MAFZ), Dorfanger mit Stägehaus (altdeutsches Bauernhaus)
- Nauen: Hist. Altstadt; Ackerbürgerhäuser und Gebäude aus der Gründerzeit; Funkamt mit weithin sichtbaren Sendemasten von 1920, denkmalgeschütztes Hauptgebäude von Hermann Muthesius; Stadtkirche St. Jacobi, Hallenkirche aus Backstein mit quadratischem Westturm 13./14. Jh.; katholische Kirche Peter und Paul, 1905/06 im neoromanischen Stil errichtet
- Ribbeck: Gutshaus der Familie von Ribbeck; großer zweigeschossiger Putzbau von 1821, 1893 grundlegend verändert; Dorfkirche; rechteckiger Saalbau mit Westturm, mittelalterlicher baulicher Kern, 1722 umgebaut, Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert; Birnbaum
- Rathenow: St. Marien-Andreas-Kirche, ursprünglich spätromanische Pfeilerbasilika aus dem 13. Jh.; Kurfürstendenkmal auf dem Schleusenplatz, 1738 erbaut; Bismarckturm aus dem Jahre 1914; Brachymedialfernrohr von 1953
- Grütz: Eines der letzten funktionstüchtigen Nadelwehre in Deutschland
Wegbeschaffenheit Überwiegend asphaltiert, zum Teil großformatiges Betonpflaster, zwischen Nauen/Am Weinberg und Nauen ca. 7 km straßenbegleitender Radweg, zwischen Rathenow/West und Steckelsdorf ca. 1 km straßenbegleitender Radweg
Anreise Bahnanschlüsse: Berlin-Albrechtshof (RB 10), Paulinenaue (RE 2), Friesack (RE 2), Rathenow (RE 4) |